Geschichte der Volksbühnen-Bewegung

Die Volksbühnen-Bewegung

„Kultur für alle!“ Das ist bis heute das Ziel der Volksbühnen-Bewegung.  Und schon die ersten Volksbühnen, die sich Ende des 19. Jahrhunderts gründeten, forderten: Der Theaterbesuch sollte für Menschen aus allen gesellschaftlichen Schichten erschwinglich sein. Und das Theater sollte auch die Lebensrealitäten aller Schichten auf der Bühne verhandeln. Hier erfahren Sie mehr über die Geschichte der Volksbühnen-Bewegung.
So setzten sich die Volksbühnen gegen Zensur ein und unterstützen die Aufführung der lebens- und alltagsnahen Theaterstücke des Naturalismus. Die Berliner Volksbühne baute 1914 sogar ein eigenes Theater für diese Zwecke: Die heutige Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz.

Massenorganisation in der Weimarer Republik

In der Weimarer Republik dann hatte die Volksbühnen-Bewegung zeitweise mehr als 500 000 Mitglieder. 1920 gründeten die Vereine schließlich die erste Dachorganisation. Im Zuge der Gleichschaltung im Nationalsozialismus ab 1933 wurden die Theaterbesucherorganisationen jedoch zerschlagen und ihre Aktivitäten verboten.  Hier bekommen Sie einen Überblick über die Geschichte des Dachverbandes – den Bund Deutscher Volksbühnen.

Wiedergründung nach 1945

Unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg leisteten die rasch wiedergegründeten Vereine einen entscheidenden Beitrag zum Wiederaufbau und zur Neugestaltung der Kulturlandschaft im zerstörten Deutschland. 1948 wurde auch die Dachorganisation der Volksbühnen-Bewegung wiedergegründet.

Die Volksbühnen-Bewegung heute

Auch heute noch geht es den rund 60 Volksbühnen darum, ihren Mitgliedern den Zugang zu Kultur möglichst einfach und erschwinglich, sowie niederschwellig zu gestalten. Auf dieser Karte finden zu allen Volksbühnenvereinen im Bundesgebiet ihre Kontaktdaten und die Links zu ihren eigenen Internetauftritten .